Film ab – 8 Anwendungsfälle für ein Corporate Video

Texte behaupten – Filme beweisen. Zusätzlich lässt sich Bewegtbild leichter konsumieren: Es ist sinnlicher, macht mehr Spaß und die Macher können noch besser beeinflussen, welche Bilder im Kopf des Zuschauers entstehen sollen. Kurzum: Filme sind tolle Werkzeuge für die Kommunikation!

 

Zeigen Sie, was Sache ist

Mit einem Image- bzw. Corporate-Film können Sie auf eine ganz eigene Weise zeigen, welche Philosophie hinter Ihrer Organisation oder Ihrem Unternehmen steckt. Sie werden nahbarer, was sich positiv auf die Wahrnehmung der Stakeholder auswirkt. Ob bei Mitarbeiter, Zulieferer oder Verbraucher: Durch Videos kann stärker Transparenz und Vertrauen geschaffen werden. Die Prognose ist, dass der Video-Traffic im Internet weiterhin zunehmen wird. Die Verweildauer auf Websites wird dadurch länger und die Zuschauer können durch die visuelle Stimulierung mehr Informationen aufnehmen. Es spricht alles für das Bewegtbild – doch wann macht es wirklich Sinn? Natürlich kann man auch zum Spaß einen Film produzieren lassen, denn Spaß macht es allemal. Doch meist möchte der Vorgesetzte genau wissen, welche Ziele damit verfolgt werden sollen. Im Folgenden führen wir einige Fälle auf, in denen ein Video für ihr Unternehmen Sinn macht.

 

Change Management – Fusionen, Entlassungen, Reformen: Ein modernes Unternehmen befindet sich ständig im Wandel, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Und sei es auch nur die Einführung einer neuen Software. Hier ist vor allem die Kommunikationsstrategie von besonderer Bedeutung, die durch Videos effizient unterstützt werden kann, um sowohl Stakeholder als auch Mitarbeiter angemessen mit einzubeziehen und zu informieren.

Krisenmanagement – Rentier-Test oder Abgas-Skandal? Manche Branchen sind krisengefährdeter als andere. Eine Krise kann ein Unternehmen Millionen kosten. Um mit einem blauen Auge davonzukommen, ist in diesem Moment das richtige Handeln bzw. ein durchdachtes Kommunikationsmanagement von enormer Bedeutung. Viele große Unternehmen stellen im Moment der heraufziehenden Krise viele oder alle Kommunikationsmaßnahmen ein. Häufig spielen dabei die taktische Erwägung eine Rolle, bloß nichts potenziell Nachteiliges zu kommunizieren, manchmal geht es einfach um Budgetkürzungen oder gar komplette Ausgabenstopps. Von solchen Kürzungen sind häufig zuallererst die internen Kommunikationsmaßnahmen betroffen. Aber egal, ob nach innen oder außen gerichtete Kommunikation: Je größer die Krise, umso wichtiger wird sie. Ein proaktives und offenes Medienverhalten kann viel dazu beitragen, die Talsohle hinter sich zu lassen. Im Austausch mit der Presse oder den betroffenen Teilöffentlichkeiten können Videos zur Aufklärung, Transparenz und Richtigstellung von Fehlwahrnehmungen beitragen.

Recruiting – Naheliegend und gerne genutzt sind Videos, um das Interesse des Nachwuchses zu generieren. Bevor sich jemand für eine Ausbildung oder eine Anstellung in einem Unternehmen entscheidet, möchte er vorher so viel wie möglich darüber in Erfahrung bringen. Hier kann ein Unternehmen seine Mitarbeiterkultur und Philosophie präsentieren, denn der moderne Mitarbeiter legt neben einer guten Bezahlung auch Wert auf ein kollegiales Umfeld, Wertschätzung und Entwicklungsmöglichkeiten.

Awareness/Bekanntheit/Imagebildung –Niemand kennt Ihr Unternehmen? Vor allem nicht die Zielgruppen, die für Sie eine wichtige Rolle spielen? Oder Sie wollen eine neue Zielgruppe erschließen? Sie wollen wirtschaftliches Wachstum und haben mit viel Konkurrenz in Ihrem Bereich zu kämpfen? Dann macht es Sinn, Ihre Ziele mit einem Video zu unterstützen. Dieses Video kann ein Imagefilm oder ein Werbespot sein, ein Musical in der Werkhalle oder auch ein dokumentarisch gefilmtes Social-Experiment. Wenn es viral wird: Volltreffer!

Activation – User Activation oder Brand Activation findet meistens über Internet-Content statt. Ob Produkteinführung oder der Intention, den Verbraucher zum Verbrauchen anzuregen: Dieser Prozess kann hervorragend mit einem Video begleitet werden.

B2B – In diesem Zusammenhang kommen Erklär- oder Produktvideos eine besondere Bedeutung zu. Bei Messen oder auf den entsprechenden Kanälen im Internet –der Nutzen liegt auf der Hand: Nur so können sich viele Menschen über das Produkt informieren und so für dessen Erwerb entscheiden. Das gilt natürlich nicht nur für den B2B-Bereich.

Repräsentation – Hier können die Grenzen fließend zum B2B Bereich verlaufen: Ob Foyerloop, Konferenzen/Pressekonferenzen oder Videos zur Information von Journalisten und Bloggern auf der Unternehmens-Website. Hier werden Erfolge gezeigt und Innovationen erklärt.

Interne Kommunikation – Last but not least eignen sich Videos auch sehr gut für die interne Kommunikation. Für die Motivation und Information der Mitarbeiter, als auch für deren Identifikation mit dem Unternehmen. Hierzu gehören unter anderem Ansprachen der Geschäftsführung, die Präsentation von Erfolgen; z.B. in einem Jahresrückblick, im Intranet gehostet oder auf der Weihnachtsfeier gestreamt. Aber auch Schulungsvideos zum Onboarding, zum neuen IT-Tool, zur Arbeitssicherheit, zum veranstalteten Firmen-Event oder zur Weiterbildung zählen zu diesem Bereich.

 

Es gibt natürlich noch mehr Situationen, in denen ein Video zum erfolgreichen Vermitteln einer Botschaft beitragen kann. Das sind unserer Ansicht nach aber die acht wichtigsten. Ein Video sollte nie Selbstzweck sein, sondern immer aus einem Grund heraus geplant und produziert werden und sollte auch wirklich eine starke Botschaft vermitteln.

 

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